Aus einer Partiturabschrift der Oper Fra i due litiganti il terzo gode © Staatsbibliothek Berlin

Projektleitung


Prof. Dr. Dörte Schmidt

Geboren 1964. Studium der Schulmusik (künstl. Hauptfach: Viola), Musikwissenschaft, Germanistik und Philosophie in Hannover, Berlin und Freiburg; Stipendiatin des ev. Studienwerkes Villigst e.V. 1992 Promotion bei Hermann Danuser an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i. Br. (Lenz im Zeitgenössischen Musiktheater. Literaturoper als kompositorisches Projekt bei Bernd Alois Zimmermann, Friedrich Goldmann, Wolfgang Rihm und Michèle Reverdy, Stuttgart 1993). Danach als Stipendiatin der Paul-Sacher-Stiftung in Basel, sowie des DAAD und der Maison des Sciences de l'Homme in Paris. Ab Dezember 1992 als Wiss. Mitarbeiterin, später als Wiss. Assistentin von Werner Breig am Musikwissenschaftlichen Institut der Ruhr-Universität Bochum. Von Okt. 95 bis Sept. 97 beurlaubt für ein Habilitationsstipendium der DFG, Forschungsaufenthalte in Wien und Paris; 1997 Habilitation in Bochum (Armide hinter den Spiegeln. Lully, Gluck und die Möglichkeiten der dramatischen Parodie, Stuttgart 2001). Nach Vertretungen in Freiburg, Bochum und Stuttgart von 2000 bis 2006 Professorin für Musikwissenschaft an der Musikhochschule Stuttgart. Von 2002 bis 2005 als Schriftleiterin der Zeitschrift Die Musikforschung verantwortlich für den Aufsatzteil, seit 2005 Mitglied im Vorstand der Gesellschaft für Musikforschung. Seit WS 2006 Professorin für Musikwissenschaft an der Universität der Künste Berlin. Seit September 2009 Vize-Präsidentin der Gesellschaft für Musikforschung, seit November 2010 Vize-Präsidentin des Landesmusikrats Berlin, seit Oktober 2013 Präsidiumsmitglied im Deutschen Musikrat. Vertrauensdozentin des ev. Studienwerkes Villigst e.V., Mitglied des editorial board von Acta Musicologica. Mitglied im Advisory Board der Elliott Carter Studies Online. 2013–2016 Leitung des von der Einstein Stiftung Berlin finanzierten Forschungsprojekts "A Cosmopolitan Composer in Pre-Revolutionary Europe – Giuseppe Sarti" (Kooperation mit der Hebrew University Jerusalem). Seit 2016 Projektleiterin der Bernd Alois Zimmermann Gesamtausgabe.

Prof. Dr. Christine Siegert

Geboren 1971. Studium der Schulmusik, Musikwissenschaft, Romanistik und Philosophie in Hannover und Amiens (Frankreich). Stipendiatin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes, des Deutschen Historischen Instituts Rom und der Gerda Henkel Stiftung. Promotion 2003 an der Hochschule für Musik und Theater Hannover mit einer Arbeit über Luigi Cherubini. Anschließend tätig am DFG-Projekt "Joseph Haydns Bearbeitungen von Arien anderer Komponisten" (Universität Würzburg, Joseph Haydn-Institut Köln), 2006–2009 als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Joseph Haydn-Institut, 2009–2010 am Akademienprojekt "OPERA – Spektrum des europäischen Musiktheaters in Einzeleditionen" (Universität Bayreuth), zuletzt Leiterin der Arbeitsstelle (Auszeichnung des von ihr betreuten Bands von Antonio Salieris "Prima la musica e poi le parole" mit dem deutschen Musikeditionspreis "Best Edition 2014"). 2010–2015 Juniorprofessorin an der Universität der Künste Berlin, 2013–2015 Leitung des von der Einstein Stiftung Berlin finanzierten Forschungsprojekts "A Cosmopolitan Composer in Pre-Revolutionary Europe – Giuseppe Sarti" (Kooperation mit der Hebrew University Jerusalem). Seit September 2015 Leiterin des Beethoven-Archivs und des Verlags Beethoven-Haus.

Wissenschaftliche MitarbeiterInnen

Dr. Martin Albrecht-Hohmaier

Geboren 1968. Studium der Musikwissenschaft, Vergleichenden Literaturwissenschaft und Soziologie in Frankfurt/Main, Wien und Berlin. Stipendiat des Graduiertenkollegs „Textkritik – Grundlage und Methode historischer Wissenschaften“ an der Ludwig-Maximilian-Universität München und der Wissenschaftlichen Nachwuchsförderung Berlin (NaFöG). Promotion 2003 an der Technischen Universität Berlin über Mendelssohns Paulus – philologisch-analytische Studien. Nach mehrjähriger Verlagstätigkeit und Anstellungen in der Notenbibliothek der Berliner Philharmoniker sowie bei dem Ausstellungsprojekt „100 Jahre GEMA – Richard Strauss und Hans Sommer“ zuletzt von 2005 bis 2013 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Forschungsstelle der Arnold Schönberg Gesamtausgabe (einem Vorhaben der Union der Akademien der Wissenschaften in Mainz). 2013–2016 Wissenschaftlicher Mitarbeiter bei dem Projekt "A Cosmopolitan Composer in Pre-Revolutionary Europe – Giuseppe Sarti" an der Universität der Künste Berlin.

Dr. Christin Heitmann

Studium der Musikwissenschaft, Germanistik und Romanistik in Bonn. 1996–2002 Doktorandin der Universität Oldenburg; Mitherausgeberin der DFG-geförderten Kritischen Ausgabe der Orchester- und Kammermusik sowie ausgewählter Klavierwerke Louise Farrencs. 2002 Promotion, Dissertation: Die Orchester- und Kammermusik von Louise Farrenc vor dem Hintergrund der zeitgenössischen Sonatentheorie. Wiss. Mitarbeiterin in folgenden Instituten/Projekten: 2002–2005 Sophie Drinker Institut Bremen; 2005–2007 Joseph Haydn-Institut Köln; 2007–2012 DFG-Forschungsprojekt „Orte und Wege europäischer Kulturvermittlung durch Musik. Die Sängerin und Komponistin Pauline Viardot“ an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. 2013–2016 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt „A Cosmopolitan Composer in Pre-Revolutionary Europe – Giuseppe Sarti“ an der Universität der Künste Berlin.

Kristin Herold M.A.

Studium der Musikwissenschaft mit den Nebenfächern Philosophie und Volkswirtschaftslehre an der Technischen Universität Berlin. 2011–2016 arbeitete sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Musikwissenschaftlichen Seminar Detmold/Paderborn im europäischen Teilprojekt "DARIAH-DE" (Digital Research Infrastructure for the Arts and Humanities). 2012 freie Mitarbeit an der digitalen "Carl-Maria-von-Weber-Gesamtausgabe". 2013–2016 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt "A Cosmopolitan Composer in Pre-Revolutionary Europe – Giuseppe Sarti" an der Universität der Künste Berlin. 2016 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Musikwissenschaftlichen Seminar Detmold/Paderborn im Projekt "Entwicklung eines MEI- und TEI-basierten Modells kontextueller Tiefenerschließung von Musikalienbeständen am Beispiel des Detmolder Hoftheaters im 19. Jahrhundert (1825–1875)". Seit 2016 wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der "Bernd Alois Zimmermann-Gesamtausgabe" an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.